Neue Surfzeitung Nr. 41/00 9. Oktober 2000  

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SKANDAL


 

Die Neue
Surfzeitung


41/00 vom 9. 10. 2000
 
 

ORF-Moderator vernichtet wertvollstes Ausstellungsstück


 

Geschichte

Mehr über unsere einzigartige Sammlung können Sie hier nachlesen, interssierte Leser finden hier die spannende Erforschung der Herkunft des unbekannten Knopflochs.

Ausgiebigeres kann ich im Moment - von tiefster Trauer umflort und von schierem Entsetzen gebeutelt - derzeit nicht zu Papier bringen. Der werte Leser möge mir angesichts der Umstände diese Unfähigkeit verzeihen.

(Skandal)

Mit Trauer und Bestürzung mußten am Freitag, den 6. Oktober 2000, Millionen interessierter Zuseher und etliche Studiogäste mitansehen, wie der Herr Moderator eines der wertvollsten Ausstellungsobjekt, nämlich das dritte Knopfloch vom Waffenrock Napoleons mehr oder weniger 1) unwiederbringlich verschlampte.

Man möge mir die schwarzen Balken und die Überschrift verzeihen, aber jeder Knopflochsammler dieser Welt weis, welch einzigartiges Kulturgut hier fahrlässig der Vernichtung preisgegeben wurde.

Vorgeschichte

Unser Obmann Friedl Umschaid und unser Vize Fritz Gall sollten in der Sendung "Willkommen Österreich" einige Nonseumsobjekte vorzeigen, was auch bis zu diesem unseeligen Vorgang in entspannter Weise gelang.

Gegen Ende des Auftritts um ca. 18.04h kam erstmals Mißstimmung auf, als der Moderator beim Vorzeigen des "Staatsvertrags-Knopfloch " das Etui lange öffnete und bedenklich schräg in Richtung Kamera hielt.

Er wurde von Fritz Gall auf diesen Umstand unmißverständlich hingewiesen, doch das Unheil nahm unaufhaltsam seinen apokalyptischen Verlauf.

Die Gefährlichkeit seines Tuns vollkommen mißachtend, wiederholte der Moderator diese verachtenswerte Vorgehensweise bei der Präsentation des Napoleonschen Knopflochs.

(Fortsetung rechts oben)

(Fortsetzung Skandal)

Schlimmer, er neigte das geöffnete Etui so weit, daß das Knopfloch herauskullerte und irgendwo auf dem Studioboden landen mußte.

Vermerken wir den 6. Oktober 2000, 18.05h als den traurigsten und schwärzesten Termin der Geschichte der Knopflochforschung.

Der Moderator trampelte plan- und hilflos neben dem Platze seiner Schandtat herum, drei hilfreich herbeigeeilte Zuschauer wollten unterstützend eingreifen und schliesslich richtete der Kameramann sein Aufnahmegerät samt leistungsstarker Scheinwerfer auf den Studioboden - kurz: Dieser Kombination aus roher Gewalt tretender Füße und scheinwerfer-bedingter Hitze und Helligkeit konnte das Knopfloch nicht widerstanden haben.

Wir müssen uns wohl mit einem endgültigen Verlust dieses unersetzlichen Stückes auseinandersetzen.

Daß der Moderator witzchen-reißend seine Sendung einfach fortsetzte, zeugt von seiner Ignoranz, kann aber unsere tiefste Bestürzung nicht mehr steigern - diese ist unendlich.

Für alle interessierten Ausstellungsbesucher möchte ich noch darauf hinweisen, daß wir zwar selbstverstädlich ein Duplikat dieses Objektes besitzen und dieses auch der Öffentlichkeit präsentieren werden, aber jedem Kunst- und Knopflochkenner ist klar, daß das nur ein unbedeutender Ersatz und müder Abklatsch des Orginals sein kann.


1) Eine Expertenkommission errechnete für die Wahrscheinlichket der Wiederauffindung des Knopfloches einen Wert von 4,23 * 10-13.
Anm. des Chefredakteurs: Aus gegebenen Anlaß entfällt die Sport-Kolumne.

Ferner müssen wir leider die Auflösung der Humor- und Nonsenredaktionen bekannt geben, die leidenden Mitarbeiter brachten seit Tagen keine einzige witzige Aussage zu Papier.
 

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